Unsere spirituelle Weltsicht
Das im folgenden dargestellte Welt- und Menschenbild ist Grundlage unseres politischen Handelns. Diese Sicht der Welt steht nicht im Widerspruch zum modernen Weltbild der Wissenschaften, sondern ergänzt dieses um die nicht-materielle, die geistige / spirituelle Dimension.
Die Partei gehört keiner Religion, Sekte oder Glaubensgemeinschaft an.
Unser Weltbild
Der Ursprung der Schöpfung
Die Schöpfung entspringt einer geistigen Quelle, die unter verschiedenen Namen wie z.B. Gott, Göttin, Vater-Mutter-Gott, Allah, JHWH, Brahma, Schöpfergeist, Universelle Intelligenz, Tao oder Es bekannt ist. Sie ist Ursprung, Wesen und Ziel allen Seins. Aus dieser Quelle entsteht die Schöpfung, sowohl die geistige (unsichtbare) als auch die materielle (sichtbare).
Die Schöpfung
Die verschiedenen Lebensformen wie alle Erscheinungen der Schöpfung entstammen dem einen Schöpfergeist. Die materielle (sichtbare) Welt ist die Manifestation der geistigen (unsichtbaren) Welt. Beide entsprechen einander. Alles ist Schwingung (Energie und Information) vom Gedanken bis zur Materie, und alles ist miteinander verbunden. Alles kommuniziert miteinander (morphogenetische Felder). Die Information über das Ganze ist in jedem Punkt der Schöpfung enthalten (holistisches Prinzip).
Unser Menschenbild
Der Mensch als Geschöpf
Wir Menschen sind eine Einheit aus Körper, Seele und Geist. Jeder einzelne ist Teil Gottes, individuierter göttlicher Geist. In unserer Inkarnation auf der Erde verbindet sich dieser unsterbliche Geist mit dem sterblichen Körper. Daher leben wir im Spannungsfeld zwischen geistigen und materiellen Dimensionen. Wir sind Geschöpf und unbewusst oder bewusst Mitschöpfer.
Der Sinn des Menschseins auf der Erde ist die wohl bedeutendste Frage der Menschheit, die wir für die Allgemeinheit nicht beantworten können. Wesentlich sind unserer Ansicht nach jedoch die Erfahrungen unter den Bedingungen der Materie in Raum und Zeit, in scheinbar weiter Entfernung / Trennung von der Göttlichen Quelle. Damit verbunden ist die Wahrnehmung von Gegensätzen, Unvollkommenheit und Leid.
Wenn uns jedoch die spirituelle Dimension unserer Existenz bewusst wird, identifizieren wir uns nicht mehr ausschließlich mit unseren vergänglichen Anteilen wie dem materiellen Körper, den Emotionen der Ablehnung oder Anhaftung, ebenso wenig mit unseren ständig fließenden Gedankenströmen, sondern erkennen den göttlichen Funken in uns und allen Lebewesen.
In diesem Prozess der Bewusstwerdung durchschauen wir die Illusion der Trennung und erkennen schrittweise unser Eins-Sein mit allem was ist. Mit dieser Erkenntnis erwacht zunehmend unser Mitgefühl und der Wunsch, die göttliche Liebe zu leben. Der spirituelle Weg führt durch die Erfahrung der Dualität und Trennung hindurch über Gottes- und Selbsterkenntnis zurück zur Einheit.
Der Mensch als Schöpfer
Wir Menschen sind die SchöpferInnen unserer Lebensumstände. Jede Schöpfung spiegelt das Bewußtsein und die Weisheit ihres Schöpfers. In der äußeren Welt begegnen wir wie in einem Spiegel unseren eigenen Sichtweisen und relativen Wahrheiten.
Wir erschaffen unsere Wirklichkeit und damit auch unsere Lebensumstände durch Gedanken, Worte und Taten.
Suchen wir die Ursachen für unsere Lebensumstände außerhalb von uns, so erschaffen wir Konflikte und machen uns abhängig. Jede Veränderung, die wir bewirken möchten, beginnt bei uns selbst. Möchten wir die Welt verändern, so müssen wir zuerst unser Bewusstsein, unsere Einstellungen verändern.
Der spirituelle Weg führt von der Ego-Zentrik, der bewussten oder unbewussten Verfolgung ausschließlich Ich-bezogener Ziele, zur freiwilligen Entscheidung für den Weg der Liebe, dem bewussten und verantwortlichen Leben zum Wohle aller.

